Holen Sie das Beste aus Ihren End-to-End-Geschäftsprozessen heraus
Handels- und Konsumgüterunternehmen stehen derzeit unter erheblichem Druck: Konsumzurückhaltung, steigende Kosten, veränderte Kundenbedürfnisse, volatile Lieferketten und intensiver Wettbewerb im Omni-Channel-Umfeld. Entsprechend rücken Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme immer stärker in den Fokus des Top-Managements.
Häufig liegt der Fokus der daraus abgeleiteten Initiativen aber auf der Reduktion von Personal- oder Sachkosten und berücksichtigt die prozessuale Perspektive nur unzureichend. Ohne eine konsequente Verzahnung der Maßnahmen mit einer nachhaltigen Optimierung der End-to-End-Prozesse sind die erzielten Einsparungen aber häufig nicht nachhaltig.
So wird ein Personalabbau im Einkauf nur nachhaltig, wenn er beispielsweise mit Aufwandsreduktionen durch Automatisierungen im Beschaffungsprozess untermauert wird. Nur durch die gesunkenen Aufwände kann auch die reduzierte Anzahl an Mitarbeitern selbst in Hochphasen noch alle benötigten Bestellungen bewältigen. Somit können ungewollte Nebeneffekte des Personalabbaus im Einkauf (z.B. Umsatzverluste durch verschlechterte Warenverfügbarkeit) vermieden werden.
Vor diesem Hintergrund sollten sich die verantwortlichen Prozessmanager von Handels- und Konsumgüterunternehmen mit Blick auf die Effizienzprogramme ihres Unternehmens zwei zentrale Fragen stellen:
- Was sind aus End-to-End-Prozesssicht aktuell unsere größten Optimierungspotenziale?
- Wie kann das Prozessmanagement die aktuellen Effizienz- und Kostensenkungsinitiativen meines Unternehmens unterstützen?
End-to-End-Geschäftsprozessoptimierung: Der Hebel für Effizienz und Kostensenkung
Unsere Erfahrung zeigt: Die Optimierung einzelner Prozessschritte (z. B. automatisierte Bestellvorschläge) oder ganzer Funktionsbereiche (z. B. Logistik) ist wirksam, schöpft aber selten das volle Potenzial aus. Häufig begrenzen isolierte IT-Systeme, unterbrochene Datenflüsse und Abteilungsgrenzen die Hebelwirkung der einzelnen Optimierungen.
Entscheidend für Verbesserungen mit großer Wirkung ist daher, eine End-to-End-Sicht auf die Kernprozesse einzunehmen. Im Fokus sollten End-to-End-Prozesse wie „Order-to-Cash“, „Purchase-to-Pay“ oder „Demand-to-Promotion“ stehen.
Ein solcher End-to-End-Ansatz stellt viele Unternehmen aber vor Herausforderungen. Genau hier setzen wir an. Wir kennen die typischen Stolpersteine aus unseren vergangenen Projekten und haben einen Beratungsansatz entwickelt, der sie vorausschauend adressiert und es unseren Kunden ermöglicht, in kurzer Zeit umfassende und wirkungsvolle End-to-End-Prozessoptimierungen zu realisieren.
Typische Herausforderungen bei End-to-End-Prozessoptimierungen
- Fehlendes Verständnis für die existierenden End-to-End-Prozesse und ihre Start- und Endpunkte
- Fehlender Überblick über die einzelnen Schritte der End-to-End-Prozesse und die aktuellen Prozessdefekte und deren Zusammenhänge
- Fehlendes Wissen über Markt- und Technologie-Trends und die damit verbunden Optimierungspotenziale für einzelne Prozesse
Unsere Antwort
- Ein Referenzmodell mit rund 20 End-to-End-Prozessen für den Handel, das es unseren Kunden ermöglicht, in kürzester Zeit die relevanten End-to-End-Prozesse des eigenen Unternehmens zu identifizieren und klar zu benennen
- Ein erprobter Methodenbaukasten zur Prozessanalyse und -bewertung aus verschiedenen Blickwinkeln (z.B. KPI-getriebene Prozessbenchmarks, abteilungsübergreifende Prozessworkshops und praxisnahe „Prozess-Walk-Throughs“), um schnell die wesentlichen Herausforderungen zu strukturieren
- Aktuelle branchenspezifische Trendanalysen, Benchmarks, KI Use Cases und Best Practices aus unseren Projekten mit anderen führenden Handelsunternehmen
Das Potenzial unseres Ansatzes am Beispiel des Order-to-Cash-Prozesses
Der Order-to-Cash-Prozess (O2C) – von der Kundeninspiration bis zur Verbuchung der Zahlung – ist ein zentraler End-to-End-Prozess vieler Handelsunternehmen. Eine Grundvoraussetzung, um ihn zu optimieren, ist dabei aber, dass die unterschiedlichen Varianten des Prozesses separat betrachtet werden. In der heutigen Omni-Channel-Welt sind aus unserer Erfahrung in der Regel mindestens drei wesentliche Varianten zu betrachten, die jeweils eigene Optimierungspotenziale haben:
- O2C “B2C stationär”: Abwicklung von Warenverkäufen im stationären Handel:
Optimierte Warenplatzierung, automatisierte Regalauffüllung sowie digitale Bezahlverfahren (z. B. Mobile Payment, Self-Checkout, Scan & Go) verkürzen Wartezeiten und steigern die Conversion Rate. Zudem lassen sich durch besser integrierte Schnittstellen zwischen POS-Systemen, Warenwirtschaft und Finanzbuchhaltung Medienbrüche und doppelte Datenerfassungen vermeiden. - O2C “B2C online”: E-Commerce und Onlinebestellungen:
Im E-Commerce entstehen Effizienzgewinne durch Prozessautomatisierung, KI-basierte Bedarfsprognosen und Logistikprozesse (z.B. optimierte Cut-Off-Zeiten für Auslieferungen) sowie automatisierte, personalisierte Kundenkommunikation (z.B. über Chatbots). - O2C “B2B”: Auftragsabwicklung für Großkunden und Handelspartner:
In der Großkundenabwicklung bieten sich Potenziale durch automatisierte Bestellimporte über EDI, mit KI verbesserte Bestellprognosen und Logistikprozesse sowie die zentrale Steuerung von Konditionen und Rahmenverträgen.
Neben den genannten Varianten sind uns weitere händlerspezifische Prozessausprägungen bekannt, die wir gezielt einbeziehen. Obwohl der O2C-Prozess und damit der Verkauf von Waren an den Kunden als zentraler Prozess jedes Handelsunternehmens gilt, zeigt unsere Erfahrung, dass es aufgrund von Schnittstellenbrüchen, unabgestimmten Teilprozessen, unklaren Verantwortlichkeiten und isolierten IT-Systemen noch viele Optimierungspotenziale gibt.
Als Safaric Consulting konnten wir durch die gezielte Optimierung der Order-to-Cash-Prozesse verschiedener Kunden messbare Ergebnisse erzielen:
Beispiele für messbare Ergebnisse unserer Projekte
Unser Vorgehen bei der End-to-End-Geschäftsprozessoptimierung
Als Safaric Consulting haben wir bereits viele Handels- und Konsumgüterunternehmen dabei unterstützt, ihre Geschäftsprozesse nachhaltig zu optimieren. Unser Vorgehen gliedert sich typischerweise in drei Kernphasen. Am Ende haben Sie Transparenz über die wesentlichen Optimierungspotenziale der betrachteten End-to-End-Prozesse inkl. einer Aufwands- und Nutzenbewertung. Außerdem erstellen wir mit Ihnen eine priorisierte, zeitlich abgestimmte Roadmap, um die geplanten Veränderungen möglichst schnell umzusetzen.
Bestandsaufnahme & Analyse
(ca. 3 Wochen)
In Prozessworkshops und Walk-Throughs betrachten wir ausgewählte End-to-End-Prozesse aus verschiedenen Perspektiven. Aus den gewonnenen Erkenntnissen leiten wir mögliche Optimierungspotenziale ab.
Bewertung
(ca. 2 Wochen)
Detaillierung und strukturierte Bewertung von Aufwand, (monetärem) Nutzen und Abhängigkeiten der einzelnen Maßnahmen zusammen mit Ihren Experten
Roadmap
(ca. 2 Wochen)
Verortung umzusetzender Maßnahmen auf einer priorisierten Roadmap unter Berücksichtigung von Quick-Wins und Abhängigkeiten
Workshop: Optimierungspotenziale in End-to-End-Prozessen
Gehen Sie den ersten Schritt zu effizienten End-to-End-Prozessen mit unserem eintägigen Workshop „Optimierungspotenziale in End-to-End-Prozessen“.
Dauer und Ort: Ca. 6 Stunden, bei Ihnen vor Ort
Teilnehmer: Ihre Experten für wesentliche End-to-End-Prozesse (i.d.R. Leiter Prozessmanagement, übergreifende Prozessexperten aus Einkauf, Category Management, Vertrieb und Logistik sowie aus Finanzen und Controlling) und ein Vertreter der IT
Ziele und Inhalte:
Bestandsaufnahme
Aufnahme des Status quo wesentlicher End-to-End-Prozesse (z.B. Purchase-to-Pay, Order-to-Cash) entlang des Safaric Consulting Referenzmodells für Standard-Handelsprozesse
Identifikation Herausforderungen
Herausarbeiten aktueller Herausforderungen und Optimierungspotenziale in Ihren Geschäftsprozessen
Auswahl geeigneter Prozessoptimierungen
Abgleich der Herausforderungen mit Optimierungsmöglichkeiten, unter Berücksichtigung von Best-Practices anderer Handelsunternehmen