End-to-End-Geschäftsprozessoptimierung im Aktionsgeschäft
- Branche: Lebensmittelhandel
- Kunde: Führender LEH-Großflächenhändler aus Deutschland
- Projektdauer: Zwei Monate Bestandsaufnahme und Analyse mit anschließender mehrmonatiger Transformation
Problemstellung
- Das Aktionsgeschäft unseres Kunden hatte sich über mehrere Jahre im Wettbewerbsvergleich schlecht entwickelt
- Da der Kunde eine starke Expansion plante, musste diese Herausforderung dringend gelöst werden
- In einem Quick Assessment hatte der Kunde gemeinsam mit Safaric Consulting verschiedene Herausforderungen in seinem bestehenden End-to-End-Prozess identifiziert, u.a.:
- Zu lange Vorlaufzeiten beim Handzetteldruck
- Hohe Kosten aufgrund der Gestaltung lokaler Handzettel
- Unklare Verantwortlichkeiten
- Hohe Aufwände durch einen geringen Automatisierungsgrad
- Fehlendes datengetriebenes Arbeiten
- Fehlende systemische Unterstützung der Mengenplanung
Unser Beitrag
- Strukturierte Aufnahme des gesamten End-to-End-Prozesses (Demand-to-Promotion)
- Detailanalyse aller Prozessschritte und Identifikation relevanter Optimierungspotenziale
- Einbringung von Best Practices und Benchmarks von anderen Handelsunternehmen
- Entwicklung und Abstimmung eines neuen Soll-Prozesses mit Fokus auf Reduzierung von Aufwand und Laufzeit
- Klärung der Verantwortlichkeiten je Prozessschritt durch Aufbau einer prozessweiten RACI-Matrix
- Begleitung der Umsetzung ausgewählter Optimierungen, u.a.:
- Einführung von KI in der Mengenplanung
- Einführung von KI in der Artikelauswahl und Preissetzung
- Aufbau einer neuen Gremienstruktur
Kundennutzen
- Optimierter End-to-End-Prozess mit deutlich reduzierten Vorlaufzeiten (z.B. drei Wochen spätere Preissetzung)
- Verkürzung der Laufzeit zur Planung und Verabschiedung der wöchentlichen Aktionspreise um fünf Wochen (von sechs Wochen auf eine Woche)
- Reduktion des Arbeitsaufwands für den Demand-to-Promotion-Prozess in zentraler Werbekoordination um ca. 30 % (~ 9 FTE)
- Reduktion der Kosten bei Marketingagenturen um über 1 Mio. EUR durch die Reduktion von kostenpflichtiger Korrekturschleifen
- Reduktion des in Ware, die nach der Aktion überschüssig ist, gebundenen Kapitals um bis zu 25.000 EUR je Markt